- Startseite
- Marktwappen
- Katastralgemeinden
- Geschichte
- Parteienverkehr
- Gemeinderat
- MitarbeiterInnen
- Betriebsgebiet
- Friedhofsordnung
- Müllabfuhr - Termine
- Wasserabgabenordnung
- Förderung für Alternativenergie
- Gemeindebücherei
- Gesunde Gemeinde
- Gesundheit
- SicherheitsinformationsZentrum Sierndorf
- DirektvermarkterInnen
- Gastronomie und Heurige
- Nächtigung
- Volkssagen
Katastralgemeinden
Die Marktgemeinde Sierndorf besteht aus 9 Katastralgemeinden mit folgenden Einwohnerzahlen (Stand: Mai 2011)
Katastralgemeinde Hauptws. Zweitws. Gesamt
Sierndorf 1369 203 1572
Höbersdorf 340 79 419
Oberhautzental 215 38 253
Obermallebarn 258 39 297
Oberolberndorf 399 57 456
Senning 348 30 378
Unterhautzental 224 26 250
Untermallebarn 295 36 331
Unterparschenbrunn 179 33 212
Marktgemeinde 3627 541 4168
Die Katastralgemeinde SIERNDORF, der Hauptort der Marktgemeinde Sierndorf, liegt verkehrsgünstig an S3 und Nordwestbahn, dadurch ist Wien bestens erreichbar. Die ausgezeichnete Verkehrserschließung, die Lage im Grünen sowie die gute Infrastruktur (Kindergarten, Volksschule, Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder, Kleinkinderbetreuung, Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Lebensmittelgeschäft, Fleischer, Bäcker, Friseur, Drogeriemarkt, Bank, Gasthof, Heurigenrestaurant, .....) machen Sierndorf zu einer lebenswerten Gemeinde im Umfeld Wiens.
Sierndorf war das Dorf eines „Sirni", das 1282 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das Schloss Sierndorf, seit 250 Jahren im Besitz der Familie Colloredo-Mannsfeld, geht auf die Herren von Sierndorf zurück, deren wohl bekanntester Vertreter Propst Stephan von Klosterneuburg ist. Er rettete beim großen Stiftsbrand 1318 die Lettnertafeln des Meisters Nikolaus von Verdun („Verduner Altar") vor dem Zerschmelzen, indem er sie mit Wein übergießen ließ. Von der Familie Zelking wurde das Schloss am Beginn des 16. Jahrhunderts völlig neu gestaltet. Auch die Schlosskirche erhielt zu dieser Zeit ihre heutige Ausstattung.
Gemeinsam mit der Katastralgemeinde Oberolberndorf bildet die KG Sierndorf die Pfarre Sierndorf, welche wiederum mit den Pfarren Oberhautzental und Obermallebarn den Pfarrverband Sierndorf bilden.
Die Katastralgemeinde HÖBERSDORF ist ein Angerdorf, welches urkundlich erstmals 1327 erwähnt wird. Höbersdorf bildet mit Untermallebarn eine eigene Pfarre. Die Pfarrkirche ist dem heiligen Johannes, dem Täufer geweiht.
Die Katastralgemeinde OBERHAUTZENTAL ist eine Mischung aus Graben- und Angerdorf. Oberhautzental ist der Siedlungswelle des 11. Jahrhunderts zuzuordnen und wird erstmals um 1190 erwähnt. Die Wallfahrtskirche ist der „Muttergottes" geweiht. Oberhautzental, Unterhautzental und Unterparschenbrunn bilden gemeinsam eine eigene Pfarre. Nahe der Wallfahrtskirche befindet sich das so genannte „Marienbründl".
Die Katastralgemeinde OBERMALLEBARN wurde erstmals um 1130 erwähnt. Die barocke Wallfahrtskirche und die Wallfahrtskapelle außerhalb des Ortes, der „Schmerzhaften Muttergottes" geweiht, prägen das Ortsbild.
Die Katastralgemeinde OBEROLBERNDORF ist ein Angerdorf. Im Jänner 1945 wurde Oberolberndorf bombardiert, 21 Zivilpersonen kamen bei diesem Angriff ums Leben. Viele Häuser wurden zerstört.
Die Katastralgemeinde SENNING ist eine eigene Pfarre. Urkundlich wurde Senning erstmals 1298 erwähnt. Der Grundbau der Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche war ursprünglich eine Wehrkirche. Heute erinnert noch die Kirche und die, den Friedhof eingrenzende Mauer an die alte Kirchenfestung.
Die Katastralgemeinde UNTERHAUTZENTAL gehört zur Pfarre Oberhautzental. In Unterhautzental wurde vor rund 20 Jahren ein frühbronzezeitliches Gräberfeld entdeckt. Bei Ausgrabungen wurden sowohl Skelette als auch Grabbeigaben wie Töpfe und Schüsseln etc. gefunden. Auch Waffen und Geräte aus der Bronzezeit kamen zum Vorschein. Mit seinen 40 Gräbern ist dies der derart größte Friedhof Niederösterreichs.
Die Katastralgemeinde UNTERMALLEBARN gehört zu der Pfarre Höbersdorf. Die Kapelle ist dem heiligen Leonhard geweiht. Eine barocke Dreifaltigkeitssäule befindet sich in Untermallebarn in unmittelbarer Nähe der Kapelle.
Die Katastralgemeinde UNTERPARSCHENBRUNN ist als komplettes Dorf etwas westlich wiedererrichtet worden, nachdem es um 1500 nach einem Dammbruch völlig zerstört wurde. Ein schönes Naturdenkmal bildeten bis vor kurzem die vielhundertjährigen Linden auf einer Anhöhe östlich des Ortes.
 (Small).mittel.jpg)
