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Schiff-Rad-Schwimmausflug des LC-Sierndorf am 2. August 2008

Jeder Verein hat den Sinn Menschen zusammen zu bringen die gemeinsame Interessen oder Ziele haben. Beim LC- Sierndorf ist es naturgemäß das Laufen.Damit unsere Zusammengehörigkeit verstärkt wird und man abseits des Lauftrainings Zeit findet sich auszutauschen hatte unser Sektionsleiter, Günter Kubesch, die Idee einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen.Am Samstag den 2.8.08 um 9:00 Uhr trafen wir uns bei der Donaubühne in Tulln um, mit Fahrrädern ausgestattet, eine Schifffahrt von Tulln nach Krems zu unternehmen.Die Fahrt mit der „MS Wien“ dauerte immerhin 2Stunden und 45 Minuten. Besonders interessant war die Überwindung der Staustufe beim Donaukraftwerke in Altenwörth.Das Schiff bietet allerlei Annehmlichkeiten und über eine sehr gute Küche die ausgezeichnet geeignet ist, sich für die bevorstehende Fahrradfahrt nach Tulln, zu stärken.

Trotz des Umstandes dass momentan Urlaubszeit ist, nahmen immerhin 15 Personen am Ausflug teil. Besonders erfreulich war dass auch zwei jugendliche Damen (Conny Kainzbauer und Kerstin Krickl) am Ausflug teilnahmen.

 

 Weitere Teilnehmer am Ausflug waren: Kubesch Günter und Ingrid, Schneider Leopold und Gerta, Poisinger Manfred, Benedikter Franz und Hermi, Krickl Herbert und Emanuela, Stocklasser Horst und Regina, Kainzbauer Ewald und Elisabeth.Um 12:00 Uhr erreichten wir die Anlegestelle in Krems-Stein und machten uns auf die ersten 200 Meter zum nächstgelegenen Gasthaus zu bestreiten um noch fehlende Kohlehydrate für die bevorstehenden 47 km nach Tulln aufzufüllen.Danach ging es aber endlich los und wir versuchten als erstes auf die andere Seite der Donau zu gelangen. Dieses Unterfangen wird später in den Geschichtsbüchern als „die Irrfahrten des Odysseus“ beschrieben… Schließlich fanden wir nach einigen Anläufen doch noch die Zufahrt zur Brücke und rollten, nach Überwindung derselben, in Richtung Tulln.

Anfangs meinte es der Wettergott noch gut mit uns aber mit Fortdauer des Ausfluges änderte sich die Wetterlage und wir wurden einige Male bis auf die Haut nass.

Beim (glücklicherweise)nie in Betrieb genommen Atomkraftwerk in Zwentendorf machten wir bei einer Raststelle Halt um nach Wiederaufnahme der Fahrt neuerlich in einen Regenguss zu geraten. Zur Abwechslung wurde der Regen diesmal von Blitz und Donner begleitet und es sah danach aus dass sich die Wettersituation nicht mehr wesentlich verbessern wird. Da Tulln nicht mehr allzu weit entfernt war und wir ohnehin schon pitschnass waren, entschlossen wir uns trotz Regen die Fahrt fortzusetzen. Ab dieser Situation verlor sich unsere Gruppe weil einige ihr Heil in der Flucht in Form von gesteigertem Tempo suchten, die anderen aufgrund der Tempoverschärfung nicht mehr mithalten konnten und wieder andere Abkürzungen nahmen oder sich schlicht verfahren hatten.Umso erfreulicher dann der Umstand dass alle Teilnehmer wohlbehalten zu Hause angekommen waren.Besonders hervorheben möchte ich noch die Leistung unserer jugendliche Begleiter, Conny und Kerstin, die über leichte Schmerzen am Allerwertesten klagten aber trotzdem brav mitgeradelt sind. Abends trafen wir uns dann noch in Sierndorf beim Heurigen der Familie Resinger.Trotz des Wetterpechs war der Ausflug gelungen und wird sich wahrscheinlich als Fixpunkt in unserem Vereinsleben etablieren.Gut LaufEwald Kainzbauer